Die neue EPLAN Plattform 2027 befindet sich aktuell im Betatest und zeigt klar, wohin die Reise im Engineering geht: mehr Automatisierung, mehr Integration – und erstmals echte Unterstützung durch Künstliche Intelligenz.
Technisch bleibt vieles vertraut. Die Software deckt weiterhin die Bereiche Vorplanung, Elektroplanung und Schaltschrankbau ab. Neu ist jedoch der steigende Automatisierungsgrad. Funktionen wie die automatische Anordnung von Symbolen, normgerechte Linienführung oder die regelbasierte 3D-Bestückung von Montageplatten reduzieren manuelle Arbeit spürbar. Der Konstrukteur definiert die Regeln, die Software setzt um.
Das zentrale neue Feature ist der EPLAN Copilot. Dabei handelt es sich um eine integrierte KI, die als Schnittstelle zwischen Anwender und Software fungiert. Statt sich durch Menüs zu klicken, formuliert der Nutzer seine Anfrage in natürlicher Sprache. Der Copilot liefert passende Antworten, Handlungsempfehlungen oder konkrete Arbeitsschritte.
Ein praktisches Beispiel: Die Suche nach der Verwendung eines bestimmten Artikels erfolgt nicht mehr manuell, sondern per Eingabe der Artikelnummer. Der Copilot durchsucht Projektdaten und liefert direkt die relevanten Fundstellen.
Wichtig dabei: Die KI trifft keine Entscheidungen, sondern unterstützt den Anwender. Sie übernimmt Routineaufgaben, strukturiert Informationen und beschleunigt Prozesse – die Verantwortung bleibt beim Ingenieur.
Fazit: Mit der Version 2027 entwickelt sich EPLAN vom Werkzeug zur dialogfähigen Arbeitsumgebung. Der Copilot ist dabei kein Ersatz für den Konstrukteur, sondern ein effizienter Helfer – einer, der weder Kaffeepausen braucht noch lange nach Antworten sucht.




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